MUSIKFREUNDE

Am Sonntag, den 4. März 2018, kam Thomas zum 15. Male herzlich gerne ins deutsche Lörrach, wo er dank der unermüdlichen Unternehmerin und Organisatorin, Monica Rexrodt, die ihn in Baden bei Wien für Lörrach entdeckt hatte, einen seiner - vom dortigen Publikum hochgeschätzten - Liederabende gab.

» „Im zweiten Akt kam Thomas Weinhappel als Graf Homonay auf die Bühne, superaussehend, mit einer Stimme, die alle wach gerissen hat“, erinnert sich Rexrodt so lebhaft, als wäre es gestern gewesen. Nach der Vorstellung sei sie mit Weinhappel ins Gespräch gekommen und habe ihn gefragt, ob er einmal in Lörrach singen würde.

Und so trat Thomas im Sommer 2010 zum ersten Mal in Lörrach auf, mit Liedern von Schumann, Wolf und Schubert. Seither hat Monica Rexrodt die Entwicklung und die Karriere des Baritons mitverfolgt, hat ihn live auf der Bühne in der „Zauberflöte“ oder in „Don Giovanni“ erlebt.
„Daraus hat sich eine rege, intensive Zusammenarbeit und eine Freundschaft entwickelt“, schildert es Rexrodt, inzwischen gehört Thomas Weinhappel zur Familie, wie ein dritter Sohn.

Auch nachdem er nun so erfolgreich sei, in Paris, Prag und Kanada singe, sei Weinhappel unkompliziert und herzlich geblieben, überhaupt nicht abgehoben, menschlich und als Künstler sympathisch.«

Badische Zeitung, 7.3.2018, Roswitha Frey

 Monika Rexrodt


Genauso leidenschaftlich wie die Besitzerin vieler Bäckereien im Dreiländereck um Lörrach ihre Betriebe führt, genauso hingebungsvoll hat sie sich der klassischen Musik verschrieben. Mit der allergrößten Freude organisiert sie deshalb mehrmals pro Jahr musikalische Events und lädt Thomas so oft wie möglich ein. „Immer wenn er am Programm steht, kommen die Leute in Scharen - und das verstehe ich nur zu gut“, verrät sie.

Und Thomas ist ihr und seinen deutschen Gästen sehr dankbar: „Dass mir das Publikum hier so gewogen ist, freut mich unglaublich! Diese ungeteilte Begeisterung liegt förmlich in der Luft und ich spüre sie bei jedem meiner Abende. Deshalb ist Lörrach für mich immer so wichtig, als wäre es die Mailänder Scala!    

Frau Rexrodt unterstützt Thomas aus ganzem Herzen, denn es ist ihr „eine große Freude, dazu beizutragen, einer so einmaligen Stimme zum Durchbruch zu verhelfen!“
Aus diesem Grund hat sie auch keinen Moment gezögert, ihre Photorechte an ihn abzutreten, als Thomas sie darum bat. Aus dem Photo von Frau Rexrodt wurde das Logo von Thomas Weinhappel.



Kritiken der Liederabende 2016 bis 2018 im Dreiländereck:

DICHTERLIEBE & LIEDER EINES FAHRENDEN GESELLEN, Lörrach , BRD - 2018


 »Glückseligkeit und Schmerz der Liebe kamen beim Liederabend von Thomas Weinhappel im Hebelsaal des Dreiländermuseums in allen emotionalen Facetten zum Ausdruck. In Schumanns Zyklus "Dichterliebe" und Mahlers "Liedern eines fahrenden Gesellen" durchlebte der Sänger, begleitet von Istvan Bonyhadi am Klavier, alle Phasen und emotionalen Zustände von der berauschenden Euphorie des Verliebtseins, von frühlingshafter Stimmung, zärtlich aufblühender Klangpoesie bis zu dramatischen Gefühlsausbrüchen und der Schwermut und Verzweiflung des unglücklich Verliebten. ...

In Schumanns Dichterliebe konnte Weinhappel im ersten Lied "Im wunderschönen Monat Mai" mit frühlingshaftem Aufschwung "ein bisschen den Winter wegdrücken", wie er es nannte. Sein Gesang hatte romantische Empfindungskraft, die zarteren Blumenlieder sang er mit geschmeidiger Baritonstimme und lyrischem, warmem Timbre, den Überschwang der Gefühle brachte er ebenso unmittelbar zur Wirkung wie das Entrückte, Traumverlorene in "Ich hab’ im Traum geweinet", die vehementen Gefühlsausbrüche in "Ich grolle nicht" und das Abgründige und die geballte Dramatik in "Die alten, bösen Lieder". Eindrücklich gestaltete er mit seinem bewährten Klavierpartner im zweiten Teil Mahlers "Lieder eines fahrenden Gesellen", in denen die unglückliche, unerwiderte Liebe, Schmerz, Sehnsucht und Verzweiflung reflektiert wird. ...

Dass er sehr gerne immer wieder nach Lörrach kommt, sagte Weinhappel am Sonntag den Besuchern im Hebelsaal persönlich. Er fände es wunderbar, dass er hier ein so treues und interessiertes Publikum gefunden habe. Egal, ob er Oper, Operette, Humorvolles, Wienerisches oder schwierige Liedliteratur wie Schuberts "Winterreise" oder nun Schumanns "Dichterliebe" singe, immer komme das Publikum in großer Zahl und lasse sich verzaubern. Dies schätze und genieße er sehr.
Auch wenn er sonst als ausgewiesener Opernsänger auf großen Bühnen steht, ist ihm das Genre des Liedes wichtig. Gerade diese "intimste Form der Musik", die lyrischen Momente im Liedgesang liegen ihm am Herzen. Ein Singen ohne Drumherum, ohne Kostüme, ohne Kulisse, ohne große Gesten wie auf der Opernbühne, dies berühre ihn sehr. Es sei auch wichtig und gut für die Stimme, wenn man zwischen großen Opernpartien, in denen man stimmlich "Gas geben" müsse, auch wieder Liederabende gebe, damit man die Stimme in leiseren Pianotönen "gesund führen" könne.«
Badische Zeitung, 7.3.2018, Roswitha Frey, Photo © Roswitha Frey


»Wandlungsfähig vom schmelzenden Liebeslied bis zu dramatischen Ausbrüchen in den Liedern voll Schmerz und Leid machte er die Musik von Schumann plastisch. Sein Klavierbegleiter Istvan Bonyhadi verfügt wie der Sänger über eine breite Palette von Ausdrucksmöglichkeiten und machte den Musikgenuss vollkommen.Im breiten künstlerischen Spektrum vom Liebeslied wie „Im wunderschönen Monat Mai“ oder „Hör ich das Liedchen klingen“ ist besonders der säuselnde Schöngesang gefordert. Dramatische Töne sind dann in den Liedern „Ich grolle nicht“ oder „Aus alten Märchen“ gefordert. Hier glänzte Weinhappel mit seiner großen Opernstimme, die den Hebelsaal voll ausfüllte.«
Die Oberbadische, 5.3.2018, Gottfried Driesch



DIE OPER KÜSST DAS LIED, Lörrach , BRD - 2017


»Zwei Glanzleistungen
Nach mehreren Liedern wurde das Duett "Und du wirst mein Gebieter sein" von Arabella (Manser) und Mandryka (Weinhappel) zu einem weiteren Konzerthöhepunkt. Beide Sänger waren hier voll in ihrem Element und zeigten wahre Glanzleistungen. Gekonnt trug danach Thomas Weinhappel aus der Oper "Don Giovanni" das Ständchen des Titelhelden vor.«
Die Oberbadische, 16.5.2017, Gottfried Driesch


»Immense Bühnenpräsenz
Als Thomas Weinhappel die Bühne betrat, wurde die erwartungsvolle Spannung im Saal spürbar: Weinhappel bestach mit immenser Bühnenpräsenz, der er mit sängerischer Brillanz und schauspielerischer Ausdrucksfähigkeit gerecht wurde. Bereits als Achtjähriger erhielt der Niederösterreicher Unterricht bei den Wiener Sängerknaben, heute ist er Gewinner vieler Gesangswettbewerbe und als Bariton weltweit gebucht, zuletzt gewann der 2017 den tschechischen Thalia Award. ... zwei Sänger, die immer stimmlich auf dem Punkt waren und die Zuhörer mit ihrem Charme und Esprit entführt haben.«
Badische Zeitung, 17.5.2017, Sandra Raith



DIE OPER KÜSST DAS MUSICAL, Lörrach , BRD - 2016


 »Als tiefgründiger Wolfram glänzt Thomas Weinhappel mit der Arie »Oh, du mein holder Abendstern« aus Richard Wagners Tannhäuser ebenso wie als leichtfüßiger Lebemann Petrucchio.
Einen vollendeten Hörgenuss bieten Heidi Manser und Thomas Weinhappel als Duett mit leidenschaftlich interpretierten Arien.«

Die Oberbadische, 31.5.2016, Ursula König


»Thomas Weinhappel betritt die Bühne, das gut geschnittene, kantige Gesicht und die sinnlichen Lippen lassen an den jungen Siegfried denken. Seinem Aussehen wird er mit einem wuchtigen und ausdrucksstarken Bariton mehr als gerecht. 

Bereits als Achtjähriger erhielt der Niederösterreicher Unterricht bei den Wiener Sängerknaben, heute ist er Gewinner vieler Gesangswettbewerbe und als lyrischer Bariton weltweit gebucht. ... mit seinem "Hamlet" am Nationaltheater Ostrava in der Tschechischen Republik geht er bald auf Welttournee.
Nicht nur stimmlich kann das Duo überzeugen, die Führung durch den Abend ... gelingt beiden mit Charme und Witz. Man spürt den Kontakt zum Publikum ...
Mit wunderbarer Gestik und Mimik unterstreichen Weinhappel und Manser ihren Gesang und runden das Vergnügen schauspielerisch ab. Es gibt, nicht nur einmal an diesem Abend, Bravo-Rufe.«
Badische Zeitung, 1.6.2016, Sandra Raith


 

 

 

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♦ Altsolist
der Wiener Sängerknaben

♦ Master of Arts / Uni Wien 

♦ Michael Haneke:
»Er kann aus Rollen
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♦ Thalia Award 2016
(Bester Opernsänger
des Jahres)

♦ Libuska Award 2017
(Außergewöhnliche Rollengestaltung)

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